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Maria Montessori (1870 – 1952)
wurde am 31.08.1870 in Italien geboren, studierte Medizin und erwarb als erste Frau in Italien den Doktortitel der Medizin. Bei ihrer Arbeit mit Kindern in einer psychiatrischen Klinik erkannte sie, dass durch die Aktivierung der Sinne die geistigen Fähigkeiten dieser Kinder gefördert werden konnten. Hier entwickelte sie ihr später so berühmtes Montessori-Material. 1907 gründete sie in einem Elendsviertel in Rom die „casa dei bambini“ (Kinderhaus). Ihre Beobachtungen bei so genannten „normalen“ Kindern bestätigten ihr, dass die Übung der Sinne und die Fähigkeiten zur „freien Konzentration“ die entscheidenden Antriebskräfte für die Entwicklung des Kindes sind. Sie erkannte die kindlichen Bedürfnisse nach spontaner Arbeit, Selbständigkeit und Unabhängigkeit. 1909 veröffentlichte sie ihr erstes Buch, welches große Beachtung fand. Ihre Ideen verbreitete sie persönlich in der ganzen Welt. Sie setzte sich auch sehr für die Rechte der Frauen ein, für die Humanisierung der Kindheit und für den Frieden. Ihr Leben lang hat sie an ihrem Konzept und ihrem Material gearbeitet. Sie starb 1952 in Holland. Bis heute gibt es auf der ganzen Welt Montessori-Einrichtungen.
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